Klausenbar
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Die Geschichte der Weinklause

Denkt man an all die vergangen Jahre unseres Familienbetriebes in der Prinzenstr. 10, so bringt die Weinklause eine lange Entwicklungsphase mit sich. Das Anwesen wurde schon während der Jahrhundertwende (1904) erbaut und als „Café“ Frisch betrieben.

Weisses Rössl

Kurze Zeit später kam es zu großen Veränderungen, denn die „Weinklause“ wurde von dem neuen Besitzer Herr Weißensee in das Hotel „Weißes Rössl“ umbenannt. Es wurden exklusive Wohnungen und eine Sauna gebaut, womit man sich einen Namen machen wollte. Doch schon Jahre später kam es nach einem weiteren Verkauf an die Famlie Klinger und einigen Disputen zum Konkurs und das Hotel stand über ein Jahr leer. Es wurde wieder zum Verkauf angeboten.

Im Krieg wurde das Haus als Schule verwendet, weil die Schule als Lazarett diente. Fritzl Müller, der damalige Besitzer, erweiterte es später zu einem Tanzcafé, woraufhin während den 50er Jahren eine Bar im Keller erbaut wurde, die an den berühmten Skispringer Sepp Weiler unterverpachtet wurde.

Neubeginn der Weinklause

Dies war der Neubeginn der „Weinklause“, denn zu dieser Zeit gab es ein Pächterehepaar, das schon seit 7 Jahren die Gaststätte „Zum Bergmännle“ bewirtschaftete, mit 4 kleinen Kindern in einem kleinen Häusle am Kühberg wohnte und dringend ein Haus oder Pension im Dorf suchte.
Familie Nobis erwarb das Hotel und gründeten ihre zweite Gaststätte mit Gästezimmern. Sie nannte es wieder „Weinklause“ und hatte mit der Musikgruppe „den Illerspatzen“ ab dem ersten Tag vollen Erfolg, welcher über Jahrzehnte andauerte.

Bergmännle
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1967 konnte Herr Nobis von der Enkelin des letzten bayrischen Königs, Ihre Königliche Hoheit Wiltrud Herzogin von Urach, weitere 1.000 qm erwerben, um dadurch einen Um- und Anbau zu planen, der dann dreimal soviel kostete als vereinbart. Es folgte eine lange Zeit, in der die Familie gegen den Ruin kämpfen musste, doch durch viele verschiedene Maßnahmen, wie der Schlafwandlerball in der Faschingszeit, die erste Diskothek im Allgäu, und Erhalt einer guten und preiswerten Küche, der Frau Nobis für nun beide Häuser als Küchenchefin vorstand, ging es wieder aufwärts.

Mit viel Glück und den Tüchtigen konnte die Familie Nobis sogar 1975 das „Haus Schrofen“ dazukaufen.

Zwölf Jahre später kam es zu einem weiteren großen Umbau, bei dem alle Zimmer auf den neuesten Stand gebracht wurden, was dem zu dieser Zeit gegründeten „Autofreien Oberstdorf“ gerade recht kam, denn ab diesem Zeitpunkt waren aufgrund der Parkplatzsituation die Diskothek und das Tanzlokal leer. Schliesslich wurde eine neue Gästestruktur mit mehr Ruhe und weiterhin gutem Essen angestrebt.

1990 wurde von der Tochter Silvia das Haus „Anna“ mit Chalet und weiteren Gästezimmern gebaut. Weitere Umbauten, wie die Modernisierung der Küche, Kühlräume, Terrasse und der Bau neuer Toiletten folgten.

2012 konnte Silvia das „Haus Haslach“ erwerben und so entstand ein neuer Plan: ein Anbau mit Rezeption, Lobby und Wintergarten, Aufzug, Wellnessanlage mit 3 Saunen, Behindertentoilette, 14 weitere Hotelzimmer zum Teil barrierefrei.

Wir freuen uns!